Der rote Fleckenteufel
Warum verfärbt sich die Wäsche bei Tobias und bei Lisa nicht?
Im Experiment „Der rote Fleckenteufel“ finden die Kinder es heraus.
Ausgangspunkt ist das Missgeschick von Tobias, dessen weiße Wäsche rosa wurde, nachdem eine
rote Socke mitgewaschen wurde. Im Gegensatz dazu blieb Lisas Wäsche trotz roter Socke weiß.
Im Labor rekonstruieren die Kinder den Waschvorgang. Dabei zeigt sich: Die rote Socke gibt
Farbstoffe ins Wasser ab, die sich auf dem weißen Lappen ablagern. Eine Analyse der Waschmittel
verrät den Unterschied: Lisas Farbwaschmittel enthält sogenannte Farbübertragungsinhibitoren –
lange Polymerketten, die Farbstoffe im Wasser binden und so vor Verfärbungen schützen.
Ein Erklärfilm erläutert die Wirkung dieser „Wäschepolizei“. Im optionalen Expertentest
ordnen die Kinder die einzelnen Schritte des Waschprozesses korrekt und festigen so ihr
neues Wissen.
Dauer: ca 30-40 Minuten
Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie Farbübertragungsinhibitoren in Waschmitteln funktionieren und wie sie verhindern, dass Farben auf die Wäsche übergehen.
Die Lernenden betreten das virtuelle Labor und folgen der Einführung von Dr. Blubber. Eine Animation zeigt Tobias‘ rosa verfärbte Wäsche und Lisas weiße Wäsche, obwohl beide rote Socken gewaschen haben. Sie sollen herausfinden, warum sich die roten Farbpartikel der Socken bei Tobias in der Wäsche verfangen haben und bei Lisas Wäsche an mikroskopisch kleinen „Farbenfängern“ hängengeblieben sind.